
Die Ölpreise sind am Dienstag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 73,69 US-Dollar. Damit stieg der Preis der globalen Referenzsorte um 0,20 Prozent im Vergleich zum Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 0,40 Prozent auf 70,27 Dollar.
Weiterhin dominiert die Lage im Nahen Osten das Geschehen am Ölmarkt. Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormuz könnte es am Dienstag in Katar zu Gesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut iranischer Nachrichtenagentur Isna.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt ebenfalls gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Montag 76,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitag hatte der Preis 75,44 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
APA





