Tojners Asta Energy im Quartal mit 6,3 Mio. Euro Nettogewinn

28. Mai 2026, Oed-Öhling
Asta Energy ist gut ins Jahr gestartet
 - Lens, APA/AFP

Der niederösterreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions, der mehrheitlich dem Industriellen Michael Tojner gehört, ist mit kräftigen Zuwächsen ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal stieg das Nettoergebnis des seit Jänner an der Frankfurter Börse notierten Unternehmens von 0,9 auf 6,3 Mio. Euro an. Der Umsatz wuchs um 15,3 Prozent auf 196,4 Mio. Euro. Treiber waren eine hohe Nachfrage aus der Energiewirtschaft, Volumenzuwächse und ein verbessertes Finanzergebnis.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 68,6 Prozent auf 17,2 Mio. Euro zu. Dieser Wert ist um Einmalkosten für die Vorbereitung des Börsengangs in Höhe von rund 2,6 Mio. Euro bereinigt. Asta profitierte laut Unternehmensangaben vom Donnerstag von einer vorteilhaften Preissetzung, einer hohen Produktionsauslastung sowie Effizienzsteigerungen im operativen Geschäft. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,09 auf 0,49 Euro.

Kapazitäten in Indien, China und Bosnien werden ausgebaut

Der Free Cashflow erhöhte sich deutlich auf 12,1 Mio. Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Oed bei Wien, das rund 1.400 Mitarbeiter beschäftigt, investierte im ersten Quartal 5,1 Mio. Euro. Zuletzt wurden Langfristverträge mit Herstellern wie Prolec GE Vernova oder Ganz Electric abgeschlossen, zudem wurde die Zusammenarbeit mit dem Ankerinvestor Siemens Energy vorzeitig bis 2032 verlängert. Erlöse aus dem Börsendebüt fließen in den laufenden Ausbau der Kapazitäten, unter anderem in Indien, China und Bosnien und Herzegowina.

Ausblick bestätigt

Für das Gesamtjahr 2026 bekräftigte das Management die bisherigen Prognosen. Asta erwartet bei einer anhaltend hohen Nachfrage weiterhin einen Nettoumsatz von über 790 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA soll am Jahresende zwischen 55 und 59 Mio. Euro zu liegen kommen.

APA/Reuters