Siemens und Rittal haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam zukunftssichere und nachhaltige Lösungen für eine effizientere Energieverteilung in Rechenzentren im IEC-Markt zu entwickeln.
Die standardisierte Infrastruktur soll den Bau von Hochleistungs-Rechenzentren beschleunigen, die Time-to-Compute minimieren und den rasant steigenden Leistungsdichten für KI-Anwendungen gerecht werden. In KI-Rechenzentren sind Leistungen von 100 kW und mehr pro Rack längst an der Tagesordnung. Bis 2030 könnte sich die Leistungsdichte auf mehr als 1 MW erhöhen. Dies erfordert innovative Architekturen für Energieverteilung, Kühlung und Wärmerückgewinnung. Siemens Smart Infrastructure, ein international führender Technologiepartner für effiziente und sichere Energieverteilung, kooperiert dazu mit der Friedhelm Loh Group und ihrem größten Unternehmen Rittal, einem weltweit tätigen Anbieter von Racks und standardisierter Infrastruktur, einschließlich Stromversorgung und Kühlung für führende Hyperscaler. Eine der ersten gemeinsamen Lösungen wird eine „Sidecar“-Applikation, die direkt im White Space eines Rechenzentrums untergebracht ist, in dem sich die Serverschränke und Datenspeicher befinden. Durch die Bündelung der Leistungselektronik in einem eigenen Power-Rack, der die Serverschränke versorgt, stellt diese Art der Stromversorgung einen Durchbruch für zukünftige KI-Anwendungen dar. Damit werden Recheneinheiten schnell, einfach, standardisiert und skalierbar mit Strom versorgt. OCP-Standards und die modulare Lösung mit erprobter Technologie von Rittal und Siemens gewährleisten schnellen Einsatz, hohe Verfügbarkeit, verlässlichen Betrieb und maximierte Token pro Watt.
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