Gasspeicher in Österreich sind zu 36 Prozent gefüllt

10. März 2026, Linz

„Die Energieversorgung in Oberösterreich ist derzeit gesichert“, sagte Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner (VP) nach einer Sitzung des Energielenkungsbeirates am Montag, die aufgrund der aktuellen Entwicklungen einberufen wurde. In dem Gremium kommen Verwaltung, Energieversorger, Netzbetreiber und Wirtschaftsvertreter zusammen. Teilgenommen hatten auch Erich Haider, Generaldirektor der Linz AG, und Leonhard Schitter, Chef der Energie AG.


Heuer werden die Preise für Strom und Gas stabil bleiben, das hätten die Energieversorger bei dem Treffen des Energielenkungsbeirates klargestellt, sagte Landesrat Achleitner. Nur 15 Prozent der Flüssiggas-Importe in die Europäische Union stammen aus Katar. Größter Lieferant sind die USA. Am 7. März waren Österreichs Gasspeicher zu rund 36 Prozent gefüllt. 70 Prozent des Gases werden über Deutschland (aus Norwegen) und 30 Prozent über Italien (aus Nordafrika) bezogen.


Eingriffe in die Preise hält Achleitner noch für verfrüht. Sollte der Konflikt aber länger als ein halbes Jahr dauern, müsse der Bund eingreifen: Infrage käme eine temporäre Senkung der Mineralöl- oder Umsatzsteuer, auch die CO2-Steuer könnte für einen begrenzten Zeitraum ausgesetzt werden.

(miv)

Oberösterreichische Nachrichten