Shell unterzeichnet mehrere Abkommen mit Venezuela

6. März 2026, London/Caracas
Shell kann mit weiteren Projekten in Venezuela starten
 - London, APA/AFP

Der Ölkonzern Shell hat am Donnerstag (Ortszeit) mehrere Abkommen mit der venezolanischen Regierung über Öl- und Gasprojekte unterzeichnet. Die Vereinbarungen umfassen sowohl Offshore-Gas- als auch Onshore-Öl- und Gasförderung, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem seien technische und kommerzielle Vereinbarungen mit dem venezolanischen Ingenieurunternehmen VEPICA sowie mit KBR und dem US-Öldienstleister Baker Hughes geschlossen worden.

„Wir freuen uns sehr, diese Vereinbarungen mit Shell im Gas- und Ölbereich zu erzielen und das neue Kohlenwasserstoffgesetz bereits mit neuen Geschäftsmodellen umzusetzen“, sagte die amtierende Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bei einer Veranstaltung des staatlichen Ölkonzerns PDVSA, an der auch US-Innenminister Doug Burgum teilnahm.

Shell betreibt in Venezuela seit Langem ein Offshore-Gasprojekt namens „Dragon“, das in den vergangenen Jahren wegen der veränderten US-Politik Rückschläge erlitten hatte. Im Februar hatte Shell jedoch erklärt, dass von den USA erteilte Generallizenzen für die Öl- und Gasexploration es dem Unternehmen ermöglichen würden, das Projekt voranzutreiben. Die im Jänner in Venezuela verabschiedete Ölreform soll mit niedrigeren Steuern und mehr Autonomie für private Produzenten ausländische Investitionen fördern.

APA/Reuters