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Oncor-Übernahme: Elliott fordert Buffett heraus

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New York/Des Moines (Iowa), 11.07.2017

US-Starinvestor Warren Buffett bekommt bei der Übernahme des texanischen Stromanbieters Oncor Gegenwind vom Hedgefonds Elliott. Der Fonds des Milliardärs Paul Singer kündigte einen Übernahmekampf an für den Fall, dass Buffett sein milliardenschweres Angebot für Oncor und dessen insolventen Mutterkonzern Energy Future Holdings (EFH) nicht nachbessert. Elliott ist der größte Gläubiger von EFH.

In einem am Montag veröffentlichten Brief kritisierte Elliott, Buffetts Gebot biete nicht genug für die Gläubiger. Der Hedgefonds forderte, dass der Mutterkonzern EFH deshalb Gebote von weiteren Interessenten zulässt. Oncor ist mit rund 10 Millionen Kunden der größte Stromanbieter in Texas.

Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hatte am 7. Juli angekündigt, Oncor in einem Deal im Gesamtwert von knapp 18 Mrd. Dollar (15,8 Mrd. Euro) zu übernehmen - und dabei 9 Mrd. Euro für EFH zu bezahlen. EFH ist seit April 2014 insolvent. Frühere Übernahmeversuche durch NextEra Energy und Hunt Consolidated waren von der Aufsichtsbehörde abgeblockt worden.

Singers Hedgefonds-Gesellschaft Elliott Management ist dafür bekannt, sich in laufende Übernahmeprozesse einzuschalten und den Preis nach oben zu treiben - so geschehen bei der Übernahme des deutschen Kranherstellers Demag Cranes durch den US-Konzern Terex und beim Kauf von Kabel Deutschland durch Vodafone.

APA/dpa