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Engie mit durchwachsenem Dreivierteljahr

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Paris, 09.11.2017

Der französische Energieversorger Engie (vormals GDF Suez) hat ein durchwachsenes Dreivierteljahr hinter sich gebracht. Während der Umsatz des ehemaligen Gasmonopolisten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent auf 46,8 Mrd. Euro zulegte, sank das operative Ergebnis (EBITDA) um 3,6 Prozent auf 6,6 Mrd. Euro, wie der Konzern mitteilte.

Der Vorstand verwies als Grund für den Rückgang beim Gewinn auf Effekte aus diversen Verkäufen und Probleme im Kernkraftwerksblock Tihange 1 in Belgien. Gleichzeitig vermeldete der Konzern einen Fortschritt in seinen Umbaubemühungen.

Mit dem ebenfalls französischstämmigen Ölkonzern Total hat Engie einen Käufer für bedeutende Teile seines Flüssiggasgeschäfts gefunden. Der Wert des Gasfördergeschäfts von Engie wurde auf bis 2,04 Mrd. US-Dollar (1,76 Mrd. Euro) festgelegt. Mitte 2018 soll der Deal in trockenen Tüchern sein. Die Verarbeitung und der Vertrieb der Flüssiggase soll weiterhin in der Hand von Engie bleiben. Mit dem Geld wollen die Franzosen ihre Schulden reduzieren.

Der Konzern hatte angekündigt, sich bis 2018 von Kraftwerken und Öl- und Gasgeschäften im Wert von 15 Mrd. Euro zu trennen, unter anderem, um sich unabhängiger von den Schwankungen der Rohstoffpreise zu machen.

Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Das bereinigte Nettoergebnis soll zwischen 2,4 und 2,6 Mrd. Euro liegen. Dazu stellt Engie weiterhin eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie in Aussicht.

APA/ag